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Kanzlerin Merkel zahlt Strafe + Säumniszinsen
Jahr für Jahr gelingt es dem Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken, einen hochkarätigen Beklagten vor das Narrengericht zu zitieren. Gemäß dem Privileg, das Kuony von Stocken im Jahre 1351 erlangte, wird in jedem Jahr ein Narrengericht abgehalten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Neu-Außenminister Guido Westerwelle, Ministerpräsident Günther Oettinger und Finanzminister Willi Stächele stehen nach wie vor im politischen Rampenlicht wie beispielsweise Andrea Nahles oder der Saarländer Peter Müller. Fast alle wurden als reuige Sünder zu empfindlichen Weinstrafen von bis zu 3 Eimern Wein - österreichischen Maßes - verurteilt. Ein Eimer bemisst immerhin 60 Liter.
Beinahe hätte sich unsere frisch gewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel allerdings ihrer Strafe entzogen. Einer aufmerksamen Bürgerin aus Stocken ist es zu verdanken, dass ihre säumige Strafe aus dem Jahre 2001 nun doch noch eingelöst wurde. Die Stockacherin hatte sich schriftlich an die Bundeskanzlerin gewandt und auf ihr Versäumnis hingewiesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und setzte sich unmittelbar mit dem Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken in Verbindung, um Abbitte zu leisten (siehe Anschreiben). Die hohen Herren, in all ihrer Weisheit, nahmen die Begleichung der Strafe - 1 1/2 Eimer Wein (90 Liter) - gerne an, peinlichst darauf bedacht, sich auch den Säumniszins für ganze 8 Jahre in Wein bezahlen zu lassen. Der Wein wurde auch prompt bezahlt, aus Hagnau geliefert und steht seitdem im Narrenstüble zur Verköstigung des Narrengerichts zur Verfügung. Gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl und zum Beginn der Sitzungsperioden des Narrengerichts.
